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Aktuelles / Presse

Im Bereich "Aktuelles" halten wir Sie über uns, unsere Partner und wichtige Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden.

Arbeitsjubiläen im Hause Kielwein

Gleich drei Jubilare durfte Geschäftsführer, Hans Kielwein, ehren. 1999 begann Antoni Chiara Teil des Kielwein-Teams zu werden. Nur 5 Jahre später erweiterte Markus Bleicher den Holzbaubetrieb. Auch Bianca Bundschuh arbeitet mit viel Engagement bereits seit 10 Jahre im Hause Kielwein.

Heute, Jahrzehnte später, freut Hans Kielwein sich, solchen langjährigen Mitarbeitern eine mehr als verdiente Anerkennung zum 20-, 15- und 10-jährigen Arbeitsjubiläum überreichen zu dürfen und einfach mal "Danke" sagen zu können.

Danke für die langjährige Treue, aber auch vor allem für die Zuverlässigkeit und das tolle Engagement in den letzten Jahren!

Arbeitsjubiläen - von links nach rechts: Bianca Bundschuh, Markus Bleicher, Hans Kielwein, Antoni Chiaravon links nach rechts: Bianca Bundschuh, Markus Bleicher, Hans Kielwein, Antoni Chiara

Hausbau mit unseren Winterhelden

Winterpause – das gibt es beim Fußball, weil die Plätze wegen Regen, Schnee und Eis unbespielbar sind. Auch beim Hausbau kennt man den Begriff „Winterruhe“. Wenn die Temperaturen unter minus 5 Grad fallen, geht kaum noch etwas – zumindest wer auf Beton und Stein setzt. Anders beim Holzhausbau: Unsere Häuser entstehen ohne Pause auch im Winter.
Das Bauen mit Beton und Steinen ist bei niedrigen Temperaturen mit Problemen verbunden. Darum war es in einigen Städten wie Leipzig vor gut 100 Jahren sogar noch verboten, im Winter zu bauen. Das Verbot hatte seinen Grund: Beton besteht aus Wasser, Kies und Zement. Gefriert das Wasser, härtet der Baustoff selbst mit chemischen Zusatzstoffen nicht richtig aus. Auch für Mauersteine ist gefrierendes Wasser ein Problem. Sind die Steine nass und die Außentemperaturen sinken unter den Gefrierpunkt, können sie platzen und müssen ersetzt werden.

But BeautifulQuelle: 81fünf

Geschlossener Rohbau in wenigen Tagen
Die „Winterhelden“ von Holzbau Kielwein kennen solche Probleme nicht. Denn unsere Zimmerer und Monteure sorgen in nur ein bis zwei Tagen dafür, dass ein Haus mit geschlossener Hülle steht – unabhängig vom Wetter. Möglich macht das die Vorfertigung: Wände und Decken werden in unserer (warmen) Werkhalle vorgefertigt und wachsen auf der Baustelle schnell zum fertigen Haus.
Der geschlossene Rohbau schützt die Konstruktion, so dass Regen, Schnee und niedrige Temperaturen dem Gebäude nichts mehr anhaben können. Außerdem gelangt keine Feuchtigkeit mehr in das Haus. Aufwendiges Lüften ist nicht nötig und es bildet sich kein Schimmel.
Unsere Bauprojekte brauchen keinen Winterschlaf. Bauherren schätzen diese Planungssicherheit. So können sie den Umzug in ihr neues Traumhaus verlässlich planen und vermeiden damit unnötige finanzielle Belastungen.


Film-Tipp: Über Wald, Holz und Häuser

Am Donnerstag, 14. November ist der neue Film des österreichischen Dokumentarfilmers Erwin Wagenhofer gestartet. In „But Beautiful“ sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Warum wir von Holzbau Kielwein darüber informieren? Weil es dabei auch um unsere Leidenschaft geht: um Wald, Nachhaltigkeit, Ökologie und um Häuser aus Holz.
Wagenhofer erzählt über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Neben dem Dalai Lama gehört auch Erwin Thoma zu diesen Visionären.
Bäume sind Weggefährten
Thoma ist Förster. Für ihn ist Wald Leben und Energie. Im Film sitzt er neben einem geschlagenen Baum und übersetzt anhand der hellen und dunkleren, engen und ungleichmäßigen verlaufenden Jahresringe das Leben des Baums – voller Ehrfurcht. Für ihn sind Bäume Weggefährten. Diese Faszination hat Erwin Thoma auf die Idee gebracht, gesunde Häuser aus Holz zu bauen. Ja sogar ein Baumhaus zum Wohnen hat er realisiert. Die Räume schweben ein paar Meter über der Erde, um eine Fichte herum gebaut.
Im Film zeigt Thoma ein vier Jahre altes Haus, das ohne Heizung auskommt, denn der Wandaufbau aus Vollholz sorgt im Winter für Wärme und im Sommer für angenehme Kühle. Dieses Holz wurde in den Bergen in einer Mondnacht im Winter geschlagen. Wirtschaftlich sei das nicht, weiß Thoma, aber für ihn ist es das Holz, mit dem er Häuser bauen möchte. Keine Chemie, kein Holzschutzmittel, einfach nur Holz.
Ideen für eine bessere Zukunft
Für Filmemacher Wagenhofer ist Erwin Thoma ein Beispiel für ein anderes, gutes Leben, in dem wir aufmerksam sind für das, was uns umgibt. Der Film „But Beautiful“ verbindet ihn mit Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen; Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln; den Dalai Lama mit Schalk und essenziellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend; ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln.
Sie alle sind ein Beleg dafür, dass wir nicht alternativlos sind. Das macht den Film sehenswert und ermutigend.

Quelle: Pandora Film

Daten zum Film
„But Beautiful“ Dokumentation Deutschland, Österreich 2019
Regie & Kamera: Erwin Wagenhofer
Buch: Erwin Wagenhofer, Sabine Kriechbaum
Darsteller: Kenny Werner, Barbara und Erich Graf, Shahnaz Banu, Bunker Roy, Kamla Devi, Basanta, Lucia Pulido, Erwin Thoma, Mario Rom, Lukas Kranzelbinder, Herbert Pilker, Jetsun Pema, Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama.
Verleih: Pandora
Länge: 116 Minuten
Kinostart: 14.11.2019

TrailerFilm

Haus mit vielen Möglichkeiten

Barrieren sind Hindernisse, die uns in unsere Beweglichkeit und Freiheit einschränken. Manchmal kann eine solche Barriere sinnvoll und notwendig sein, aber nicht im eigenen Haus. Doch oft wird dem Thema Barrierefreiheit erst Bedeutung geschenkt, wenn Schwellen, Stufen und Abstände im Haus zu einem fast unüberwindbaren Hindernis werden. Dabei ist barrierefreies Wohnen keine Frage des Alters, sondern vielmehr des Komforts.
Barrierefreies Wohnen lässt sich am besten schon bei der Planung eines Neubaus berücksichtigen. Der Effekt: Räume werden so aufgeteilt, dass immer ausreichend Platz vorhanden ist, selbst wenn die eigene Bewegungsfähigkeit einmal eingeschränkt sein sollte. Erreicht wird das zum Beispiel durch breitere Durchgänge und größere Freiflächen besonders im Bad oder Schlafzimmer.

Natur purQuelle: 81fünf

Hindernisse einfach vermeiden

Schwellen werden genauso vermieden wie größere Stufen. Zum barrierefreien Wohnen zählt auch, dass alle Einrichtungen im Haus unabhängig von der Höhe erreicht werden können. Einige dieser Überlegungen lassen sich in einem Neubau sofort umsetzen, andere können bereits vorgesehen werden, damit ein späterer Umbau möglichst einfach durchzuführen ist.
Bei Wänden aus Stein oder Beton ist ein solcher Umbau oft aufwendig und teuer. Sind die Wände dagegen aus Holz oder mit einer Holzkonstruktion errichtet, gelingt ein Umbau einfacher. Holz gibt uns Flexibilität in der Raumaufteilung und Gestaltung.

Nur jedes fünfte Haus ist vorbereitet

Die Menschen werden immer älter. Wer heute geboren wird, lebt durchschnittlich 10 Jahre länger als seine Eltern. Gleichzeitig gibt es den starken Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch nur rund 20 Prozent aller Wohnungen sind derzeit baulich darauf vorbereitet. Gehandelt wird erst, wenn ein Umbau unvermeidlich ist. Das belegen auch die Zahlen: Sobald mindestens ein Bewohner pflegebedürftig wird, steigt der Anteil der barrierefreien Wohnungen auf 50 Prozent.
Ein Haus ohne Stufen und schmale Stellen macht es jedem leichter. Darum geht es bei Barrierefreiheit nicht um das Alter der Bewohner oder Gäste. Stolperfallen sind für Kleinkinder genauso ein Risiko und jede Stufe ist auch für Kinderwagen ein Hindernis.


Klimafreundlich von Anfang an

Energiesparen bewegt viele Menschen. Gerade private Haushalte versuchen schon seit Jahren, weniger Energie zu verbrauchen. Die Bauweise, die wir von Holzbau Kielwein nutzen, lässt sich optimal mit nachhaltiger Technik kombinieren, um beim Heizen eines Hauses und bei der Warmwassergewinnung klimaschädliche Emissionen zu minimieren. Darum kommen viele Bauherren zu uns. Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Energiespar-Grund: Denn schauen wir auf den ökologischen Fußabdruck, den viele Häuser beim Bau hinterlassen, sehen wir großen Einsparpotenzial. Auch hier ist Holz eine klimafreundliche Alternative.

Ökobilanzen, die den Hausbau berücksichtigen, sind noch selten zu finden. Mit Blick auf die großen Klimaziele ist das für uns unverständlich. Denn laut Wuppertaler Institut ist die Bauwirtschaft für knapp ein Fünftel des Ressourcenverbrauchs weltweit verantwortlich.

Energie schon beim Hausbau sparen

Wir plädieren für einen bewussten Umgang mit Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus eines Hauses. Das beginnt bei der Rohstoffgewinnung zur Herstellung der Baustoffe und endet erst mit dem Umbau oder Rückbau des Gebäudes. Denn auch im letzten Schritt sollte bedacht werden, was mit den Materialien geschieht. Lassen sie sich weiter verwerten oder hat man womöglich Altlasten, die aufwendig entsorgt werden müssen?

Wissenschaftler berücksichtigen all diese Komponenten und bündeln sie in einem Energiewert, die sogenannte graue Energie. Das Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften Berlin hat entsprechend berechnet, dass der Bau eines 130 Quadratmeter großen Einfamilienhauses in Deutschland durchschnittlich 260.000 Kilowattstunden graue Energie verbraucht. Damit könnte man ein Haus 20 Jahre mit Erdgas heizen oder 50 Jahre mit Strom versorgen.

Natur pur

Vergleich verschiedener Baustoffe

Natur pur

nach „Leitfaden 01 – Ökologische Kenndaten Baustoffe und Bauteile; Projektplattform Energie“

Mehr zu jedem Baustoff

Natürlicher Baustoff mit hervorragender CO2-Bilanz

Durch Baustoffe mit natürlicher Herkunft, die in der Herstellung kaum behandelt werden, keine langen Wege zurücklegen müssen und eine lange Lebensdauer haben, lässt sich die graue Energie grundsätzlich verringern. Darum setzen wir bei Neubauten und Umbauten auf Holz. Es bindet CO2, hat eine gute Wärmespeicherung und Dämmleistung, es liefert hohe Zug- und Druckfestigkeit bei geringem Eigengewicht und ist nachwachsend. Anders als Mauerziegel lässt sich Holz gut demontieren und recyclen.

Bei aller Begeisterung für unseren Baustoff wissen wir, dass es nicht den einen Weg zur Optimierung des Lebenszyklusenergie gibt. Jeder Bau hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Doch weil wir uns seit Jahren mit ökologischen Baustoffen beschäftigen und offen auf neue Entwicklungen zugehen, kennen wir viele Möglichkeiten, den unumgänglichen Fußabdruck möglichst klein zu halten.


Klein und oho

Tiny Häuser werden immer beliebter. Der Trend aus den USA erfreut sich auch hierzulande wachsender Aufmerksamkeit.

Laut einer aktuellen Umfrage des Finanzierungs-Vermittlers Interhyp können sich bereits 13 Prozent der Deutschen vorstellen, in einem Haus zu leben, das sich auf wenige Quadratmeter (meist nicht mehr als 40 Quadratmeter) und die nötigste Ausstattung beschränkt.

Tiny Haus – diese Idee steht für Minimalismus. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ freuen sich die Bewohner über eine kompakte und intelligente Wohnlösung. Meist sind es Menschen, die sich aus Gründen der Nachhaltigkeit oder aus wirtschaftlichen Gründen auf wenigen Quadratmetern Grundfläche einrichten. Auch Studenten oder Pendler nutzen ein Tiny Haus gern als temporäre Bleibe. Daneben werden die Mini-Häuser auch gern als Ferien- oder Wochenendwohnung sowie als Büroraum genutzt. Beachtet man die entsprechenden verkehrstechnischen Zulassungsvorschriften kann ein Tiny Haus auch als Anhänger konzipiert werden, der sich an jeden beliebigen Ort bringen lässt. So wird aus einer Immobilie ein mobiles Zuhause.

Natur purQuelle: Interhyp
Natur purQuelle: Naturbau Meldorf

Als Holzhausbau-Unternehmen freuen wir uns, dass Bauherren heute immer mehr Varianten in den Blick nehmen, wenn sie über die eigenen vier Wände nachdenken. Sie können vergleichen, abwägen und auswählen, weil noch vor einigen Jahren kaum bekannte Nischenprodukte heute größere Aufmerksamkeit erfahren. Und die Einformigkeit, mit der noch vor Jahrzehnten größtenteils gebaut wurde, ist überholt. Neue Idee, neue Formen, neue Anforderungen – für all das bietet der Baustoff Holz die besten Voraussetzungen. So auch beim Tiny Haus: Wegen seiner Flexibilität und seinen statischen Vorzügen kommt es hier meist zum Einsatz.

Ökologisches Zuhause auf Platz 1

Für Hans Kielwein von Holzbau Kielwein sind Tiny Häuser nur ein Beispiel für einen allgemeinen Trend. Denn auch im klassischen Hausbau oder bei An- und Umbauten ist Holz die erste Wahl, wenn es um eine klimafreundliche Bauweise und eine einfache Integration energiesparender Technik geht.

Kielwein verweist noch einmal auf die Umfrage von Interhyp: Dort sagen nämlich 43 Prozent der Befragten, dass sie sich vorstellen können, in einem Ökohaus zu leben. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten „Öko“ zu definieren, aber wenn es um Ökologie und Nachhaltigkeit geht, führt für Hans Kielwein kein Weg am Holz vorbei. Ganz egal, ob groß oder tiny gebaut wird.

Mehr zur Umfrage


Mehr Raum für alle

Ist das eigene Haus zu klein, entsteht mit Holz neuer Raum

„Wir brauchen jetzt einfach mehr Platz“, mit diesem Wunsch wenden sich Hausbesitzer immer wieder an Hans Kielwein. Sie suchen bei dem erfahrenen Zimmerer Rat, weil sie ihr Zuhause nach einigen Jahren verändern möchten. Größeres Wohnzimmer, neuer Platz für ein Arbeitszimmer, erweiterter Eingangsbereich oder neue Raumaufteilung – so vielfältig die Gründe für zusätzlichen Wohnraum sind, so flexibel ist der Baustoff Holz bei diesen Vorhaben einsetzbar. „Wie das Wort Immobilien schon sagt, ist ein Haus in puncto Standort nicht mobil, also nicht veränderbar, aber mit Holz kann es sich sehr gut an veränderte Lebenssituationen anpassen“, sagt Hans Kielwein, Zimmerer bei Holzbau Kielwein aus Eschach.

Häuser stehen für viele Menschen am Anfang einer Familienphase. „Bei einem Neubau wissen Paare oder junge Familien meist noch nicht, wie viele Kinderzimmer sie brauchen“, berichtet Kielwein. Darum geht es bei späteren Raumerweiterungen häufig um mehr Platz für den Nachwuchs. Sei es als zusätzliche Kinderzimmer oder weil sich die Kinder im Erwachsenenalter einen eigenen Wohnbereich im Elternhaus schaffen möchten. Angebaute Einliegerwohnungen werden oft auch für Eltern oder Schwiegereltern genutzt, um gemeinsam unter einem Dach zu leben und sich zu helfen. Solche Erweiterungen machen ein Haus zu einem Mehrgenerationenhaus.

Häuser stehen für viele Menschen am Anfang einer Familienphase. „Bei einem Neubau wissen Paare oder junge Familien meist noch nicht, wie viele Kinderzimmer sie brauchen“, berichtet Kielwein. Darum geht es bei späteren Raumerweiterungen häufig um mehr Platz für den Nachwuchs. Sei es als zusätzliche Kinderzimmer oder weil sich die Kinder im Erwachsenenalter einen eigenen Wohnbereich im Elternhaus schaffen möchten. Angebaute Einliegerwohnungen werden oft auch für Eltern oder Schwiegereltern genutzt, um gemeinsam unter einem Dach zu leben und sich zu helfen. Solche Erweiterungen machen ein Haus zu einem Mehrgenerationenhaus.

Natur pur

Mehr Raum für Komfort oder Homeoffice

Manchmal ist es auch der Komfortwunsch, der sich mit größeren Räumen erfüllen lässt. Oft wird das Wohnzimmer durch einen Anbau an das bestehende Gebäude vergrößert und mit Fensterflächen hell und offen gestaltet. Hans Kielwein kennt aber auch praktische Gründe für eine Raumerweiterung. „Der Weg zur Arbeit raubt vielen Menschen in unserer Region Zeit und Energie. Homeoffice wird für immer mehr Arbeitnehmer zum Thema“, so Kielwein. Um zwischen Wohnen und Arbeiten im eigenen Haus eine Trennung zu schaffen, wächst die Nachfrage nach angebauten Arbeitszimmern mit angenehmer Arbeitsatmosphäre. „Familienanschluss inklusive“, ergänzt er mit einem Schmunzeln.

Selbst wer sein Haus in Stein-auf-Stein-Bauweise gebaut hat, kommt bei einer geplanten Erweiterung schnell zum Baustoff Holz. Es bietet hohe Traglast bei geringem Eigengewicht und lässt sich flexibel an bestehende Wände ansetzen, selbst wenn diese gerade bei älteren Gebäuden nicht mehr rechtwinklig stehen sollten. Was viele Bauherren schätzen: Die hohe Vorfertigung in der Produktionshalle von Holzbau Kielwein sorgt für eine schnelle Fertigstellung auf der Baustelle. Der Innenausbau kann sofort starten und man spart Zeit.

Sich jederzeit wohlfühlen

In den eigenen vier Wänden wohlfühlen – das steht für Hans Kielwein an erster Stelle. Wenn sich die Lebenssituation ändert und das Haus nicht mehr richtig zu passen scheint, hat er Lösungen, die er mit Holz schnell und einfach umsetzt. „Ich möchte, dass ein Haus für alle Bewohner ein Zuhause bleibt“, sagt Kielwein. Holzbau Kielwein ist zwar bekannt für seine schlüsselfertigen Hausbau-Projekte, ist aber auch bei An- und Umbauten sowie Aufstockungen sehr erfahren.

Bildnachweis: thoering-wortart.de


Natur pur beim Hausbau

Bauherren beschäftigen sich heute viel stärker mit Themen wie Nachhaltigkeit, als es früher der Fall war. Sie haben erkannt: Bei einem Bauprojekt – egal ob Neubau oder Umbau – hat jede Entscheidung große Auswirkungen auf die persönliche Zukunft und auf die Zukunft der Umwelt. Weil wir ein Haus über Jahrzehnte nutzen, ist es bei der Planung wichtig, nicht nur an heute, sondern auch an morgen zu denken. Hans Kielwein von Holzbau Kielwein freut es, dass die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie viele Bauinteressierte zum traditionsreichen Baustoff Holz führen. „Holz ist der Ausgangspunkt für eine stimmige und effiziente Verwendung von ökologischen Baustoffen“, ist Zimmermeister Kielwein überzeugt

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Quelle: FNR, Marktübersicht: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, 2015

Natur pur

Unser Haus kommt aus dem Wald

Am Donnerstag, 21. März 2019 ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die UN hat diesen Gedenktag vor über 50 Jahren etabliert, um auf die weltweite Waldzerstörung hinzuweisen. Heute ist dieser Tag in Europa eher ein Feiertag für den Wald – gestiegenem Umweltschutz und nachhaltiger Forstwirtschaft seien dank.
Wald ist auch für Holzbau Kielwein ein wichtiges Thema, denn im Wald wächst der Rohstoff, mit dem das Unternehmen am liebsten Häuser baut: Holz. Darum achtet Zimmermeister Hans Kielwein auf nachhaltige Forstwirtschaft, bei der dem Wald weniger Holz entnommen wird als nachwächst.

Unser Haus kommt aus dem Wald

Außerdem werden größere Flächen aufgeforstet als gefällt. Zum Nachhaltigkeitsprinzip gehören heute auch ökonomische, ökologische und soziale Kriterien. Um all dies sicherzustellen, hat der Holzhandel Qualitäts- und Herkunftssiegel mit strengen Auflagen und Kontrollen eingeführt. „Bauholz in Deutschland kommt vorwiegend aus Nordeuropa und den GUS-Staaten. Ein transparenter Nachweis von behutsamer Forstwirtschaft, die die natürlichen Bestände erhält, gibt uns beim Materialeinkauf Sicherheit“, sagt Hans Kielwein.Holz als Baumaterial ist klimafreundlich, denn es hilft uns bei der CO2-Bilanz. Ein Baum nimmt CO2 aus der Luft und bindet ihn als Kohlenstoff dauerhaft im Holz. Wird der Baum später gefällt, kann ein neuer Baum seinen Platz einnehmen und wiederum ganz natürlich CO2 aus der Luft filtern. Beim Einsatz im Hausbau ersetzt das Holz des Baumes zusätzlich andere Baustoffe wie Steine oder Beton, die erst mit großem Energieaufwand herstellt werden müssten. Für Hans Kielwein ist Bauen mit Holz gut für das Klima und für die Wälder. Von seinen Zimmerleuten weiß er, dass das Arbeiten mit Holz viel Freude bereitet. Und seine Kunden berichten von der besonderen, natürlichen Wohnatmosphäre. „Ein bisschen Ruhe und Entspannung des Waldes liegt immer in der Luft“, so Kielwein.

Auf diese Fördergelder sollte niemand verzichten

Holz und energieeffizientes Bauen passen sehr gut zusammen. Darum können Bauherren für Holzhäuser verschiedene Zuschüsse, günstige Darlehen oder Bonuszahlungen vom Staat nutzen. Aber Achtung: Bei einigen Fördertöpfen gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Wer ein energieeffizientes und ökologisches Holzhaus baut oder einen An- und Umbau in Holzrahmenbauweise plant, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. Bund, Länder und teilweise sogar Gemeinden belohnen diejenigen, die beim Bauen schon heute Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Blick nehmen – so wie es mit Holzbau Kielwein möglich ist.

Fördermittel vom Bund - 15.000 Euro geschenkt
Bauherren können zinsgünstige Kredite und Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Sie unterstützt den Neubau genauso wie die energieeffiziente Sanierung eines bestehenden Gebäudes.
Mit dem Holzrahmenbau, wie Holzbau Kielwein ihn umsetzt, ist besonders das KfW-Programm 153 „Energieeffizient bauen“ interessant. Wer mit Holzbau Kielwein nach den Standards eines KfW-Energieeffizienzhauses 40, 40plus oder 55 baut, erhält nicht nur günstige Darlehenszinsen (aktuell ab 1,11% eff. Jahreszins), sondern auch einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro – geschenkt vom Staat. Ein Energieeffizienzhaus 40 unterschreitet die EnEV-Anforderungen beim Primärenergiebedarf um 60 Prozent! Das sorgt dauerhaft für niedrige Heizkosten.
Wird der ohnehin niedrige Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien (z.B. durch Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Biomasse-Anlage) erzeugt, können Bauherren zusätzlich Zuschüsse oder Bonuszahlungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Energieeffiziente Lösungen sind für Hans Kielwein ein wichtiger Punkt bei der Hausplanung.

Baukindergeld
Die neuste Förderung des Bundes ist das Baukindergeld, das in diesem Jahr erstmal ausgezahlt wird. Möglich sind 12.000 Euro pro Kind – verteilt auf 10 Jahre.

Das gibt es vom Land Baden-Württemberg
Die Förderung durch Landesmittel unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Baden-Württemberg ist die Staatsbank für Baden-Württemberg (L-Bank) für die Förderung zuständig. Einige Programme werden nach dem Windhund-Verfahren ausgezahlt. Darum lohnt es sich, früh im Jahr einen Antrag zu stellen.
Das Land fördert über zinsgünstige Darlehen den Neubau sowie Anbauten oder Aufstockungen für neuen Wohnraum. Auch die Investition in eine neue Heizung wird besonders unterstützt.
Die verschiedenen Fördermittel sollten zur Entlastung der Gesamtfinanzierung sinnvoll eingebunden werden. Hans Kielwein zeigt im Beratungsgespräch für die Bauplanung gern, wie sich förderungsfähige Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz und Wohnqualität mit der Holzrahmenbauweise leicht umsetzen lassen.

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Bericht "In Abtsgmünd gibt es 1300 Schüler"

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Überreichung der 5 Sterne Urkunde

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Gemeinsam stärker

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Ein rotes Sänitärgebäude für den Himmelsgallen
(Gmünder Tagespost)

Mit dem Bau des neuen Häuschens sollte die Toilettensituation auf dem ehemaligen Weleda Landesgartenschaugelände verbessert werden.

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Jennifer Gögelein von Weleda, Ralph Heinisch, CEO der Weleda AG, und Baubürgermeister Julius Mihm vor dem neuen Sanitärgebäude auf dem ehemaligen Weleda Landesgartenschaugelände, das ab 1. September für Besucher offen ist. Fotos: Jan-Philipp Strobel

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Die Gäste begutachten die neuen Damen- und Herrentoiletten auf der Eröffnungsfeier am Donnerstag auch von innen.

Es war schweißtreibend", sagt Marvin Gaspar, Maler und Lackierer bei der Firma Holzbau Kielwein. Zusammen mit seinen drei Kollegen hat er in dreieinhalb Tagen die Wände des Sanitärgebäudes auf dem ehemaligen Weleda Landesgartenschaugelände gestrichen.

In acht Wochen haben Jennifer Gögelein von Weleda, Raid Rabahieh von der Bauabteilung von Weleda und ihre Kooperationspartner das kleine, rot bemalte Häuschen am Eingang des Erlebniszentrums gebaut. „Gschwind war unser Motto", sagt Rabahieh. So seien teilweise 20 Leute auf der Baustelle „herumgewuselt", erinnert sich Gögelein.

Denn schon lange sei die Toiletten-Situation im Erlebniszentrum ein Problem gewesen, sagt Gögelein. Zuerst haben Besucher während der Landesgartenschau 2014 in provisorische Containertoiletten müssen. Seit zwei Jahren stehen auf dem Gelände des Erlebniszentrums immer noch zwei Container den Besucher zur Verfügung, mit nur jeweils einer Toilette für Frauen und Männer. Zwar gibt es Toiletten im ersten Stock der Weleda-Cafeteria, aber diese seien bei jährlichen Besucherzahlen von rund 25 000 Menschen einfach zu wenig. „Teilweise standen Frauen die Treppen und bis zum Ausgang hinaus für die Damentoilette an", sagt Gögelein. Zudem hätten sich Gäste über die mangelnden Toiletten schon beschwert.

Eine unzumutbare Situation findet nicht nur sie, sondern auch Ralph Heinisch, CEO der Weleda AG, der die treibende Kraft hinter dem Bau des neuen Sanitärgebäudes war. So habe der CEO sogar in seinem Urlaub ein Auge auf die Baupläne geworfen, erzählt Rabahieh.

Eine besonderer Blickfang

Denn das Sanitärgebäude sollte etwas „außergewöhnliches sein". Mit den Bullaugen wirke das Gebäude besonders und auch die rote Farbe der Außenwände ist nicht zufällig, verrät Rabahieh. So passe das Häuschen in die „Farbfamilie" der Weleda-Gebäude auf dem ehemaligen Weleda Landesgartenschaugelände. Das fällt auch Baubürgermeister Julius Mihm bei der Einweihungsfeier am Donnerstag auf. „Der grüne Park und das rote Haus bilden einen Komplementärkontrast."

Vor Fällen von Vandalismus hat Gögelein kaum Angst. „Das Klo ist nur zu den Öffnungszeiten des Erlebniszentrums offen", sagt sie. „Abends schließen wir das Tor und die Toiletten ab." Tagsüber sei das Sänitärgebäude jedoch für alle offen, auch für Besucher aus dem Himmelsgarten.

© Gmünder Tagespost 24.08.2017 21:21


Dachausbau am besten komplett vergeben

DachKomplett-Betriebe bieten alle Leistungen aus einer Hand
Ostfildern (ify) – 14.12.2016. Wohnraum fehlt in Deutschland allerorten. Doch Bauplätze sind rar und zudem in guten Lagen ziemlich teuer. Hauseigentümer sollten daher bislang nur als Trockenboden oder Abstellraum genutzte Speicher zu vollwertigen Wohnungen ausbauen lassen, empfiehlt DachKomplett, dessen 84 Meisterbetriebe in Baden-Württemberg allesamt Mitglied im Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW mit Sitz in Ostfildern sind.

Für das „Bauen im oder auf dem eigenen Haus“ sprechen laut DachKomplett zahlreiche gute Gründe: „Die Wertsteigerung der Immobilie übertrifft die Investitionskosten zumeist schon nach wenigen Jahren. Hinzu kommt, dass das ausgebaute Dachgeschoss, wenn es zu Wohnzwecken vermietet wird, Monat für Monat ein ansehnliches Zusatzeinkommen bedeutet. Die von Vater Staat zu erwartende kärgliche Rente lässt sich auf diese Weise schon im Voraus trefflich aufbessern“, erläutert Heinz Schrieder, Sprecher von DachKomplett in Ostfildern.

Einer für alles
DachKomplett-Betriebe erbringen alle Handwerksleistungen von A bis Z. „‘Geht nicht‘ gibt’s nicht!“, lautet dabei die Devise – ob es sich im konkreten Fall um den Ausbau eines Speichers, die Modernisierung einer schon vorhandenen Dachgeschosswohnung, deren fachgerechten Umbau oder die Aufstockung eines Flachdachs um ein Vollgeschoss handelt, DachKomplett-Betriebe unterstützen Bauinteressenten sogar bei der Beantragung von KfW-Darlehen und Fördermitteln, die für bauliche Modernisierungen, Sanierungen oder räumliche Erweiterungen verfügbar sind. „Es lohnt sich, den Fachmann von DachKomplett frühzeitig um Rat zu fragen. Denn für so gut wie alle Förderprogramme gilt, dass mit der Baumaßnahme erst begonnen werden darf, nachdem der Darlehens- oder Zuschussantrag bewilligt wurde“, empfiehlt DachKomplett-Sprecher Heinz Schrieder.

Beratung fängt mit Fragen an
Eine gründliche Planung ist beim Dachausbau das A&O. Deshalb steht am Anfang der Zusammenarbeit mit einem DachKomplett-Betrieb ein ausführliches Gespräch, bei dem die Wünsche des Hauseigentümers und der Rahmen des Möglichen erörtert werden. Idealerweise findet anlässlich der Erstberatung eine Begehung der Räumlichkeiten statt, die ausgebaut, modernisiert oder umgenutzt werden sollen. Vor Ort sieht der DachKomplett-Fachmann zumeist sofort, was machbar und sinnvoll ist.

Jedes Dach ein Unikat
Da jedes Gebäude seine ganz speziellen Eigenheiten hat, liegt der Schlüssel zum Erfolg der Baumaßnahme in der gründlichen Ermittlung aller bauphysikalischen Gegebenheiten. Generell muss eine hinreichende Belastbarkeit der tragenden Wände gegeben sein, um etwa auf einem Flachdach eine Vollgeschossaufstockung vornehmen zu können. Ein weiteres Beispiel: Wenn ein Trockenboden zukünftig als Wohnung dienen soll, muss die Dachneigung den nötigen Freiraum für den Ausbau bieten. Auch die Sanitär- und Elektroinstallation will sorgfältig geplant sein, damit sich der Innenausbau zielführend gestaltet.

Leistungsstarke Gemeinschaft
Alle 84 DachKomplett-Betriebe in Baden-Württemberg sind Mitglied im Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW; sie beherrschen somit sämtliche Arbeitsschritte, die bei der praktischen Umsetzung reibungslos ineinandergreifen müssen. Als geschulte Praktiker und handwerklich versierte Könner stehen ihre Zimmermeister, Holztechniker und Diplom-Holzbauingenieure bereit, um Hauseigentümern die Entscheidungsfindung zu erleichtern und ihre Wünsche nach allen Regeln der Handwerkskunst vollendet umzusetzen. (az)


Nachhaltigkeit rechnet sich

Gewerbliche Objekte werden immer häufiger mit Holz gebaut
Eschach, 08.08.16 - Nicht nur private Bauherren, auch mittelständische Unternehmen und öffentliche Auftraggeber im Ostalbkreis setzen immer häufiger auf Holz, wenn es um die Erstellung neuer Gebäude geht. Den Grund dafür sieht Zimmermeister Hans Kielwein von Holzbau Kielwein in Eschach vor allem darin, dass sich für gewerbliche Objekte nachhaltiges Bauen angesichts gestiegener baulicher und energetischer Vorgaben immer deutlicher rechnet. "Unternehmen und Kommunen suchen nach neuen Lösungen, mit denen sich auch hohe Anforderungen realisieren lassen, und deren Folgekosten für Energie, Unterhalt und mögliche Um- und Ausbauten gering sind", sagt Kielwein. Er freut sich, wenn bei der Ausschreibung für Verwaltungsgebäude, Hallen oder Kindergärten der natürliche Baustoff Holz gefordert wird - immer häufiger auch in der modernen Hybrid-Bauweise, bei der die Baustoffe Holz, Stahl und Beton kombiniert werden.

Ein Unternehmen, das einen Neu- oder Umbau plant, wägt die Investitionskosten und den zu erwartenden Nutzen sorgfältig ab. "Anders als private Bauherren rechnen Unternehmen alle subjektiv empfundenen Vorzüge in Zahlen um", erklärt Hans Kielwein. Auf diese Weise können Unternehmen sogar den Nutzen beziffern, den ein positives Raumklima in einem Bürogebäude auf die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden hat. Vergleichsweise einfach ist dagegen die Berechnung der eingesparten Energiekosten. Denn mit einer Holzkonstruktion lassen sich die aktuellen und auch höhere Energiestandards leicht umsetzen. Darum werden auch bei der Hybrid-Bauweise die Außenwände aus Holzelementen gefertigt, während die tragende Deckenkonstruktion aus Beton und Stahl hergestellt wird.

Auch der Nutzen der kurzen Bauzeit ist für Unternehmen schnell spürbar. Die einzelnen Bauelemente der Holzrahmenkonstruktion werden bei Holzbau Kielwein vorgefertigt und auf der Baustelle in wenigen Wochen montiert. "Die Rohbauphase ist extrem kurz und nahezu witterungsunabhängig", sagt Kielwein. Unternehmen schätzen diese Sicherheit bei Bauprojekten.

Kielwein hat die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen und Kommunen den Wert einer Immobilie über einen langen Zeitraum beurteilen. Darum berücksichtigen sie auch die Faktoren, die erst in Zukunft einen Nutzen bringen. Zum Beispiel wenn es um die Umnutzung oder Erweiterung eines Gebäudes geht. Bei der Holzrahmenbauweise muss nichts eingerissen werden. Wände lassen sich stattdessen ohne großen Aufwand versetzen.

Das 81fünf-Netzwerk, ein Zusammenschluss von bundesweit über 70 Holzbauunternehmen, Architekten und Haustechnikern, verzeichnet schon seit einigen Jahren einen Anstieg der Nachfrage bei gewerblichen und mehrgeschossigen Immobilien in Holzrahmenbauweise. Hans Kielwein ist Teil dieses Netzwerks. Seine Erfahrungen fließen in die Gruppe genauso ein wie das Spezialwissen anderer Partner mit ihren Projekten. Gemeinsam entwickeln die 81fünf-Experten auf diese Weise die Standards im ökologischen Holzbau voran und entwickeln innovative Projekte.


Bauen ohne Grundstück

Alternativen zum Neubau erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Eschach, 15.02.2016 - Bauland ist nicht immer in ausreichendem Maß vorhanden. Was bei Bauherren in Städten und Ballungsräumen schon lange für Unmut sorgt, kann auch auf dem Lande zum Problem werden. Darum suchen immer mehr Bauwillige nach Alternativen, die ihnen Zimmereien und Holzbauunternehmen bieten. "Mit einer Aufstockung können wir eine komplette Etage bei einem bestehenden Haus einschieben", erklärt Zimmermeister Hans Kielwein von Holzbau Kielwein in Eschach . Auf diese Weise entsteht völlig neuer Wohnraum nach den aktuellen Energiestandards und dank der Holzrahmenbauweise mit einem besonderen Raumklima. Erstaunte Rückfragen machen ihm immer wieder deutlich, dass diese Form des Bauens auch im Ostalbkreis nur wenig bekannt ist.

Bei einer Aufstockung wird der Dachstuhl eines Hauses angehoben. Die neue Etage setzt auf die oberste Geschossdecke des Hauses auf. Als tragende Elemente dienen Holzbalken. Ihr Vorteil: Holz hat einen hohen statischen Wert. Obwohl es selbst nicht schwer ist, können sehr hohe Lasten getragen werden. "Darum ist eine Aufstockung im Prinzip bei jedem Haus möglich", so Hans Kielwein. Zudem lassen sich Unebenheiten am bestehenden Haus leicht ausgleichen.

Die Holzkonstruktion bietet viel Platz für Dämmstoffe. Der aktuelle Energiestandard der Energieeinsparverordnung 2016 lässt sich damit leicht erreichen. Aber auch weitaus bessere Energiewerte sind mit wenig Aufwand möglich. "Bei der Frage nach der richtigen Dämmung empfehle ich immer das Haus als Ganzes zu betrachten", rät Hans Kielwein. Während die Innenwand mit Holz- und Gipskartonplatten verkleidet wird, hat der Bauherr bei der Fassade alle Möglichkeiten. Ein Außenputz ist ebenso möglich wie Holzelemente oder eine Plattenfassade. Auf diese Weise passt sich das neue Geschoss der bestehenden Außengestaltung an oder es setzt bewusst einen Gegenakzent.

Kielwein nutzt bei seiner Arbeit das 81fünf-Holzrahmensystem, das eine weitgehende Freiheit bei der Aufteilung der Innenräume liefert, weil sich eine Aufstockung ohne tragende Innenwände umsetzen lässt. "Einer modernen Raumaufteilung mit großen Einheiten steht nichts im Wege", sagt Kielwein. Auch eine spätere Veränderung sei kein Problem, da nicht tragende Innenwände beliebig versetzbar sind. Der Zimmermeister hat die Erfahrung gemacht, dass gerade in einem Mehrgenerationen-Haus, in dem Großeltern, Eltern und Kinder unter einem Dach leben, diese Flexibilität sehr geschätzt wird.

Für Bauwillige, die das niedrige Zinsniveau nutzen und nicht auf die Ausweisung neuen Baulandes warten möchten, kann eine Aufstockung neue Perspektiven eröffnen. Bisher nicht interessante Gebrauchtimmobilien rücken genauso ins Blickfeld wie das eigene Elternhaus.