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Zeitungsartikel - Ein rotes Sanitärgebäude für den Himmelsgarten Zeitungsartikel - Ein rotes Sanitärgebäude für den Himmelsgarten

Dachausbau am besten komplett vergeben

DachKomplett-Betriebe bieten alle Leistungen aus einer Hand

Ostfildern (ify) – 14.12.2016. Wohnraum fehlt in Deutschland allerorten. Doch Bauplätze sind rar und zudem in guten Lagen ziemlich teuer. Hauseigentümer sollten daher bislang nur als Trockenboden oder Abstellraum genutzte Speicher zu vollwertigen Wohnungen ausbauen lassen, empfiehlt DachKomplett, dessen 84 Meisterbetriebe in Baden-Württemberg allesamt Mitglied im Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW mit Sitz in Ostfildern sind.

Für das „Bauen im oder auf dem eigenen Haus“ sprechen laut DachKomplett zahlreiche gute Gründe: „Die Wertsteigerung der Immobilie übertrifft die Investitionskosten zumeist schon nach wenigen Jahren. Hinzu kommt, dass das ausgebaute Dachgeschoss, wenn es zu Wohnzwecken vermietet wird, Monat für Monat ein ansehnliches Zusatzeinkommen bedeutet. Die von Vater Staat zu erwartende kärgliche Rente lässt sich auf diese Weise schon im Voraus trefflich aufbessern“, erläutert Heinz Schrieder, Sprecher von DachKomplett in Ostfildern.

Einer für alles

DachKomplett-Betriebe erbringen alle Handwerksleistungen von A bis Z. „‘Geht nicht‘ gibt’s nicht!“, lautet dabei die Devise – ob es sich im konkreten Fall um den Ausbau eines Speichers, die Modernisierung einer schon vorhandenen Dachgeschosswohnung, deren fachgerechten Umbau oder die Aufstockung eines Flachdachs um ein Vollgeschoss handelt, DachKomplett-Betriebe unterstützen Bauinteressenten sogar bei der Beantragung von KfW-Darlehen und Fördermitteln, die für bauliche Modernisierungen, Sanierungen oder räumliche Erweiterungen verfügbar sind. „Es lohnt sich, den Fachmann von DachKomplett frühzeitig um Rat zu fragen. Denn für so gut wie alle Förderprogramme gilt, dass mit der Baumaßnahme erst begonnen werden darf, nachdem der Darlehens- oder Zuschussantrag bewilligt wurde“, empfiehlt DachKomplett-Sprecher Heinz Schrieder.

Beratung fängt mit Fragen an

Eine gründliche Planung ist beim Dachausbau das A&O. Deshalb steht am Anfang der Zusammenarbeit mit einem DachKomplett-Betrieb ein ausführliches Gespräch, bei dem die Wünsche des Hauseigentümers und der Rahmen des Möglichen erörtert werden. Idealerweise findet anlässlich der Erstberatung eine Begehung der Räumlichkeiten statt, die ausgebaut, modernisiert oder umgenutzt werden sollen. Vor Ort sieht der DachKomplett-Fachmann zumeist sofort, was machbar und sinnvoll ist.

Jedes Dach ein Unikat

Da jedes Gebäude seine ganz speziellen Eigenheiten hat, liegt der Schlüssel zum Erfolg der Baumaßnahme in der gründlichen Ermittlung aller bauphysikalischen Gegebenheiten. Generell muss eine hinreichende Belastbarkeit der tragenden Wände gegeben sein, um etwa auf einem Flachdach eine Vollgeschossaufstockung vornehmen zu können. Ein weiteres Beispiel: Wenn ein Trockenboden zukünftig als Wohnung dienen soll, muss die Dachneigung den nötigen Freiraum für den Ausbau bieten. Auch die Sanitär- und Elektroinstallation will sorgfältig geplant sein, damit sich der Innenausbau zielführend gestaltet.

Leistungsstarke Gemeinschaft

Alle 84 DachKomplett-Betriebe in Baden-Württemberg sind Mitglied im Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes BW; sie beherrschen somit sämtliche Arbeitsschritte, die bei der praktischen Umsetzung reibungslos ineinandergreifen müssen. Als geschulte Praktiker und handwerklich versierte Könner stehen ihre Zimmermeister, Holztechniker und Diplom-Holzbauingenieure bereit, um Hauseigentümern die Entscheidungsfindung zu erleichtern und ihre Wünsche nach allen Regeln der Handwerkskunst vollendet umzusetzen. (az)


Nachhaltigkeit rechnet sich

Gewerbliche Objekte werden immer häufiger mit Holz gebaut

Eschach, 08.08.16 - Nicht nur private Bauherren, auch mittelständische Unternehmen und öffentliche Auftraggeber im Ostalbkreis setzen immer häufiger auf Holz, wenn es um die Erstellung neuer Gebäude geht. Den Grund dafür sieht Zimmermeister Hans Kielwein von Holzbau Kielwein in Eschach vor allem darin, dass sich für gewerbliche Objekte nachhaltiges Bauen angesichts gestiegener baulicher und energetischer Vorgaben immer deutlicher rechnet. "Unternehmen und Kommunen suchen nach neuen Lösungen, mit denen sich auch hohe Anforderungen realisieren lassen, und deren Folgekosten für Energie, Unterhalt und mögliche Um- und Ausbauten gering sind", sagt Kielwein. Er freut sich, wenn bei der Ausschreibung für Verwaltungsgebäude, Hallen oder Kindergärten der natürliche Baustoff Holz gefordert wird - immer häufiger auch in der modernen Hybrid-Bauweise, bei der die Baustoffe Holz, Stahl und Beton kombiniert werden.

Ein Unternehmen, das einen Neu- oder Umbau plant, wägt die Investitionskosten und den zu erwartenden Nutzen sorgfältig ab. "Anders als private Bauherren rechnen Unternehmen alle subjektiv empfundenen Vorzüge in Zahlen um", erklärt Hans Kielwein. Auf diese Weise können Unternehmen sogar den Nutzen beziffern, den ein positives Raumklima in einem Bürogebäude auf die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden hat. Vergleichsweise einfach ist dagegen die Berechnung der eingesparten Energiekosten. Denn mit einer Holzkonstruktion lassen sich die aktuellen und auch höhere Energiestandards leicht umsetzen. Darum werden auch bei der Hybrid-Bauweise die Außenwände aus Holzelementen gefertigt, während die tragende Deckenkonstruktion aus Beton und Stahl hergestellt wird.

Auch der Nutzen der kurzen Bauzeit ist für Unternehmen schnell spürbar. Die einzelnen Bauelemente der Holzrahmenkonstruktion werden bei Holzbau Kielwein vorgefertigt und auf der Baustelle in wenigen Wochen montiert. "Die Rohbauphase ist extrem kurz und nahezu witterungsunabhängig", sagt Kielwein. Unternehmen schätzen diese Sicherheit bei Bauprojekten.

Kielwein hat die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen und Kommunen den Wert einer Immobilie über einen langen Zeitraum beurteilen. Darum berücksichtigen sie auch die Faktoren, die erst in Zukunft einen Nutzen bringen. Zum Beispiel wenn es um die Umnutzung oder Erweiterung eines Gebäudes geht. Bei der Holzrahmenbauweise muss nichts eingerissen werden. Wände lassen sich stattdessen ohne großen Aufwand versetzen.

Das 81fünf-Netzwerk, ein Zusammenschluss von bundesweit über 70 Holzbauunternehmen, Architekten und Haustechnikern, verzeichnet schon seit einigen Jahren einen Anstieg der Nachfrage bei gewerblichen und mehrgeschossigen Immobilien in Holzrahmenbauweise. Hans Kielwein ist Teil dieses Netzwerks. Seine Erfahrungen fließen in die Gruppe genauso ein wie das Spezialwissen anderer Partner mit ihren Projekten. Gemeinsam entwickeln die 81fünf-Experten auf diese Weise die Standards im ökologischen Holzbau voran und entwickeln innovative Projekte.


Bauen ohne Grundstück

Alternativen zum Neubau erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Eschach, 15.02.2016 - Bauland ist nicht immer in ausreichendem Maß vorhanden. Was bei Bauherren in Städten und Ballungsräumen schon lange für Unmut sorgt, kann auch auf dem Lande zum Problem werden. Darum suchen immer mehr Bauwillige nach Alternativen, die ihnen Zimmereien und Holzbauunternehmen bieten. "Mit einer Aufstockung können wir eine komplette Etage bei einem bestehenden Haus einschieben", erklärt Zimmermeister Hans Kielwein von Holzbau Kielwein in Eschach . Auf diese Weise entsteht völlig neuer Wohnraum nach den aktuellen Energiestandards und dank der Holzrahmenbauweise mit einem besonderen Raumklima. Erstaunte Rückfragen machen ihm immer wieder deutlich, dass diese Form des Bauens auch im Ostalbkreis nur wenig bekannt ist.

Bei einer Aufstockung wird der Dachstuhl eines Hauses angehoben. Die neue Etage setzt auf die oberste Geschossdecke des Hauses auf. Als tragende Elemente dienen Holzbalken. Ihr Vorteil: Holz hat einen hohen statischen Wert. Obwohl es selbst nicht schwer ist, können sehr hohe Lasten getragen werden. "Darum ist eine Aufstockung im Prinzip bei jedem Haus möglich", so Hans Kielwein. Zudem lassen sich Unebenheiten am bestehenden Haus leicht ausgleichen.

Die Holzkonstruktion bietet viel Platz für Dämmstoffe. Der aktuelle Energiestandard der Energieeinsparverordnung 2016 lässt sich damit leicht erreichen. Aber auch weitaus bessere Energiewerte sind mit wenig Aufwand möglich. "Bei der Frage nach der richtigen Dämmung empfehle ich immer das Haus als Ganzes zu betrachten", rät Hans Kielwein. Während die Innenwand mit Holz- und Gipskartonplatten verkleidet wird, hat der Bauherr bei der Fassade alle Möglichkeiten. Ein Außenputz ist ebenso möglich wie Holzelemente oder eine Plattenfassade. Auf diese Weise passt sich das neue Geschoss der bestehenden Außengestaltung an oder es setzt bewusst einen Gegenakzent.

Kielwein nutzt bei seiner Arbeit das 81fünf-Holzrahmensystem, das eine weitgehende Freiheit bei der Aufteilung der Innenräume liefert, weil sich eine Aufstockung ohne tragende Innenwände umsetzen lässt. "Einer modernen Raumaufteilung mit großen Einheiten steht nichts im Wege", sagt Kielwein. Auch eine spätere Veränderung sei kein Problem, da nicht tragende Innenwände beliebig versetzbar sind. Der Zimmermeister hat die Erfahrung gemacht, dass gerade in einem Mehrgenerationen-Haus, in dem Großeltern, Eltern und Kinder unter einem Dach leben, diese Flexibilität sehr geschätzt wird.

Für Bauwillige, die das niedrige Zinsniveau nutzen und nicht auf die Ausweisung neuen Baulandes warten möchten, kann eine Aufstockung neue Perspektiven eröffnen. Bisher nicht interessante Gebrauchtimmobilien rücken genauso ins Blickfeld wie das eigene Elternhaus.

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